Biathlon

Philipp
Horn
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Biathlon

Philipp
Horn

Philipp versteht sein Handwerk. In der Loipe, am Schießstand und an der Werkbank. Der WM-Bronzemedaillengewinner zeigt sich auch beim Heimwerken als durchaus talentiert und verbringt gerne die eine oder andere Minute im Baumarkt. Zudem macht er einen sehr ausbalancierten Eindruck, wenn er im Wald die Slackline aufspannt und an seiner Koordination feilt. Ein Training, das ihm auch helfen soll, seine sportlichen Ziele zu erreichen. Und die heißen Teilnahme bei Olympia 2022 und der Heim-WM in Oberhof 2023. Dort kann er dann ganz in seinem Element sein: dem Schnee. Der zieht Philipp nämlich auch abseits des Biathlon-Weltcups immer wieder an. Zum Beispiel wenn er mit Freunden den Schneekopf hinauf skiwandert, um dann schwungvoll ins Tal zu fahren. Und wenn der Schnee fehlt, nimmt er das Mountainbike.

© Alexander Hassenstein/Getty Images

In gerader Spur zum Erfolg.

Für Philipp gab es nie eine wirkliche Alternative zum Biathlon, mit dem er bereits mit vier Jahren begonnen hat. Seine Leidenschaften: der Schnee, der Langlauf und das Schießen. Der junge Familienmensch lässt sich nicht ablenken und steuert geradewegs auf WM und Olympia zu.

Was war Dein größter Erfolg und welche sportlichen Ziele hast Du?

Die WM-Bronzemedaille in der Staffel ist bis jetzt mein größter Erfolg. Und der achtzehnte Platz im Gesamtweltcup war auch fantastisch. Mein Hauptziel ist es jetzt, mich hundertprozentig zu fokussieren und konstantere Schießleistungen zu liefern, um dann auch bei Olympia 2022 und der Heim-WM 2023 in Oberhof vorne dabei sein zu können.

© Triceps GmbH

© Privat

Hattest Du jemals einen anderen Plan, als Biathlet zu werden?

Das ist eine schwere Frage. Ich bin mit vier Jahren in den Verein gekommen und habe ab dann meinen Vorbildern nachgeeifert. Irgendwie war es also schon immer mein Traum, Biathlet zu sein. Aber vielleicht hätte ich, wenn es mit dem Biathlon nicht geklappt hätte, mein handwerkliches Talent ausgelebt.

Was ist Dir im Leben neben dem Sport besonders wichtig?

Besonders wichtig ist mir Familie. Ich bin wirklich froh, dass ich heimatnah arbeiten und meine Eltern oder Großeltern auf kurzem Weg besuchen kann. Außerdem lebe ich mit meiner Freundin zusammen. Unser Glück ist, dass sie selbst Leistungssportlerin ist. So können wir sogar Trainingseinheiten zusammen machen. Das weiß ich sehr zu schätzen.

Was machst Du gern, wenn Du nicht gerade trainierst?

Ich bin regelmäßig in Erfurt. Da kann man sich gut mit Freunden auf einen Kaffee treffen oder ein wenig bummeln. Ich schau mich aber auch immer wieder mal in Baumärkten um, da ich gern handwerklich tätig bin. Da sieht man dann, was man am Ende des Tages geschafft hat. Zum Runterkommen spanne ich außerdem gern meine Slackline auf und balanciere ein wenig. Zum Beispiel im Wald.

Man braucht eine gewisse Gelassenheit, um sich aufs Wesentliche konzentrieren zu können.“

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Teamplayer und Titelsammler.
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