Rennrodeln

Max
Langenhan
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U23-EM-Bronze
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Junioren-WM-Medaillen
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Junioren-EM-Medaillen

Rennrodeln

Max
Langenhan

Seit zwei Jahren startet Max bei den Erwachsenen. Vorher hat er bei den Junioren abgeräumt, 2018 sogar alle Rennen gewonnen, bei denen er gestartet ist. Die logische Konsequenz: Max wurde bei der Wahl zu Deutschlands Juniorensportler des Jahres nominiert. Kein Wunder! Denn Sport war von klein auf das Größte für den Youngster. So ist er neben Rennrodler auch leidenschaftlicher und talentierter Fußballspieler, Skifahrer und Kitesurfer. Aber bei allen Interessen, die er neben dem Rodeln noch verfolgt, möchte Max seinem Sport auch nach der aktiven Karriere die Treue halten: am liebsten als Sportmanager. Ein Glück für den Rodelsport, dem so auf lange Zeit ein motivierter, stets gut gelaunter Experte und vorbildlicher Sportsmann erhalten bleibt.

© Sebastian Widmann/Getty Images

Jugendlich locker gewinnen. Auch bei den Erwachsenen.

Max, auf dessen Konto 16 Junioren-Weltcup-Siege stehen, hat seine jugendliche Fröhlichkeit mit in den Erwachsenen-Kader gebracht. Den nötigen Trainings-Ehrgeiz schaut er sich bei den Perfektionisten im Team ab, um beim Weltcuprennen vordere Plätze einzufahren.

Thüringen war perfekt für den Start Deiner Rennrodelkarriere?

Ich komme ja aus Thüringen, bin dort geboren. Natürlich bietet Thüringen den Riesenvorteil, dass wir hier so einen wunderbaren Trainingsstützpunkt haben. Den Trainingsmöglichkeiten würde ich zehn von zehn Punkten geben. Dann habe ich hier auch noch meine Familie in der Nähe. Es könnte nicht besser sein!

© Privat

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Wie entspannst Du Dich vom Training: aktiv oder eher ruhig?

Ich bin ein Mensch, der sich immer bewegen muss. Sonst kann ich abends nicht schlafen. Im Sommer gehe ich kitesurfen und wakeboarden, im Winter skifahren. Das ist für mich nach der Saison das Wichtigste, um ein bisschen runterzukommen. Gelernt habe ich das Skifahren auf dem Inselsberg, da war ich im Winter gefühlt jedes Wochenende. Ich wohne auch in der Nähe und sehe ihn immer, wenn ich nach Hause fahre. Er sieht einfach fantastisch aus und ist mit Abstand mein Lieblingsort in Thüringen.

Johannes Ludwig ist TeamThüringen23- und Trainingskollege von Dir. Wie ist Euer Verhältnis?

Er gehört zu den Athleten, von denen man sich sehr viel abgucken kann. Vom Athletischen über das Rodlerische bis zum Menschlichen. Er ist der klassische Perfektionist und trotzdem total nett und offen für Fragen. Für einen Youngster sind Tipps von jemandem, der schon tausend Läufe auf verschiedensten Bahnen gefahren ist, unheimlich wertvoll.

Was sind Deine nächsten sportlichen Ziele?

An allen kleinen Fehlern zu arbeiten. Ich starte ja erst seit zwei Jahren bei den Erwachsenen. Mein größtes Ziel ist ganz klar Olympia 2022 in Peking. Die WM 2023 ist ebenfalls ein Ziel, auch wenn die Olympischen Spiele viel größer sind. Aber klar, der Fokus ist schon auch, bei der Heim-WM eine Medaille zu holen.

Juniorenerfolge hin oder her: Für den Weltcup muss ich mich qualifizieren wie alle.“

© BSD/FotoManLV

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Biathlon

Teamplayer und Titelsammler.
Das TeamThüringen23.

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WM-Titel
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