Biathlon

Erik
Lesser
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Biathlon

Erik
Lesser

Während die meisten Kinder mit zwei Jahren nach ein paar tapsigen Gehversuchen langsam sicher laufen lernen, hat Erik in dem Alter bereits seine ersten Erfahrungen auf Langlaufskiern gemacht. Der Startschuss für eine erfolgreiche Biathlon-Karriere. Unter anderem zwei Olympia-Silbermedaillen und zwei WM-Titel sind der Lohn für die Mühen, die der gebürtige Südthüringer auf sich genommen hat. Jetzt, auf der Zielgerade seiner Laufbahn, fokussiert sich Erik auf Olympia 2022 und nutzt dafür die optimalen Bedingungen, die Oberhof für den Biathlonsport bietet. Und vielleicht ist ja auch ein Startplatz bei der Heim-WM 2023 noch drin. Dafür heißt es ans Limit gehen. Etwas, das Erik Lesser nicht nur auf Skiern, sondern auch auf dem Mountainbike immer wieder macht. 70-Kilometer-Touren sind keine Seltenheit. Kein Wunder! Immerhin bringt seine Heimat, der Thüringer Wald, alle Voraussetzungen für einen actionreichen Tag auf zwei Rädern mit.

© Alexander Hassenstein/Getty Images

Zwischen Skiern und Rädern.

Nach schweren Zeiten wieder zurückzukommen. Diese Erfahrung hat Erik letzte Saison gemacht. Zusammen mit Franziska Preuß gewann er Silber in der Mixed-Team-Staffel. Ein Erfolg, mit dem er es vor allem einem bewiesen hat: sich selbst. Jetzt geht der Blick Richtung Olympia 2022. Auch mit Hilfe seines Lieblingstrainingsgeräts: dem Fahrrad.

Wie bist Du zum Biathlon gekommen?

Ich stand schon mit zwei Jahren auf Skiern. Als ich dann in der ersten Klasse war, gab es eine Zeitungsannonce für den heimischen Skiclub. Meine Mutter hat mich damals angemeldet. Das hat mir sehr großen Spaß gemacht. Ungefähr mit zwölf Jahren habe ich dann dieses Biathlon im Fernsehen gesehen. Vorher hatte ich davon noch nie gehört. Das sah super interessant aus. Und so bin ich durch diesen kurzen Fernsehmoment dahin gekommen.

© Christopher Schmid

© Christopher Schmid

Fahrrad ist ein gutes Stichwort: Das Radfahren ist Deine große Leidenschaft neben dem Biathlon?

Wenn ich Freizeit habe, steht das Fahrradfahren an erster Stelle. Manchmal macht es fast mehr Spaß als Biathlon. Ich habe auch viele Fahrräder zu Hause, bin vielleicht sogar ein wenig süchtig danach. Ich liebe es, durch den Thüringer Wald zu fahren, möchte aber auch auf jeden Fall irgendwann das Cape-Epic-Rennen in Südafrika mitfahren.

Wie ist das gemeinsame Training? Fühlst Du Dich schon als alter Hase?

Mit der zunehmenden Erfahrung weiß ich mittlerweile, was im Training auf mich zukommt. Man hat Lieblingseinheiten und dann gibt es die Einheiten, die man nicht so gerne macht. Da muss man dann mental stark sein und den inneren Schweinehund regelmäßig überwinden. Mir hilft es, mich mit Arnd Peiffer ab und zu mal auszutauschen. Da wir beide ungefähr gleich alt sind, kann man da mal auf die Tränendrüse drücken. Dass einem alles wehtut und die jungen Sportler so viel besser sind (lacht). Und dann ist es auch schon wieder okay.

Was zeichnet den Biathlonstandort Oberhof aus?

Wir haben in Oberhof zwei Strecken für das Skirollertraining, zwei Outdoor-Schießstände und eine Skihalle mit Schießstand sowie Laufband und Leichtathletikbahn. Natürlich ist auch das Stadion mit seinen mobilen Tribünen toll. Du bist hier immer in Kontakt mit den Fans. Dazu gibt es verschiedenste Möglichkeiten, sich im Wald zu bewegen, ob zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Wir haben alles vor Ort, was man sich erträumen kann.

Ich wollte meine Teampartnerin, mein Team und auch mich selbst nicht enttäuschen. Das ist mir gelungen.“

© Christopher Schmid

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Teamplayer und Titelsammler.
Das TeamThüringen23.

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